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Bamberg

      Burgen & Schlösser

Bamberg ist eine höchst lebendige Universitätsstadt, Bierstadt mit elf Brauereien sowie Kunst- und Kulturstadt, allen voran mit den weltberühmten Bamberger Symphonikern, Skulpturen internationaler Künstler, einer vielfältigen Kleinkunstszene, Theatern und Museen von Weltrang.  Die Geschichte Bambergs reicht zurück bis ins Jahr 902, beginnt aber eigentlich erst 1007, als Kaiser Heinrich II. sein Bamberg zum Bistum erhob und für kurze Zeit sogar zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches.... [Mehr über Bamberg]



Bamberg Rosengarten c BayerischeSchloesserverwaltung Foto MariaScherf  Bamberg - Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Bayerische Schlösserverwaltung / Maria Scherf
Bamberg - Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Bayerische Schlösserverwaltung / Maria Scherf.Bamberg Rosengarten-NeueResidenz ©BambergTourismusService SonjaKrebs-ErichWeiss  Bamberg – Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Bamberg Tourismus Service / Sonja Krebs, Erich Weiss
Bamberg – Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Bamberg Tourismus Service / Sonja Krebs, Erich Weiss.Bamberg NeueResidenz Steinfigur-im-Rosengarten GK-2020  Bamberg – Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Burgenstraße / Gerd Krauskopf
Bamberg – Rosengarten in der Neuen Residenz (c) Burgenstraße / Gerd Krauskopf.

Rosengarten in der Neuen Residenz

Einen herrlichen Blick über Bamberg bietet der Rosengarten im Innenhof der Residenz. Der Garten ist durch ein zentrales Wegekreuz gegliedert, in dessen Schnittpunkt ein rundes Brunnenbecken liegt. Von geschnittenen Linden und dem zierlichen Gartenpavillon (1757 fertiggestellt) eingerahmt, breiten während der Sommermonate in über 70 Beeten rund 4500 Rosen ihren Duft und ihre Blütenpracht aus.

Im 16. Jahrhundert befand sich an der Stelle des heutigen Rosengartens ein Renaissancegarten, der durch Wege in Rechtecke unterteilt war und zwei Springbrunnen besaß. Eine später errichtete Muschelgrotte sowie ein Sommerhaus komplettierten diese Anlage.

Unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (reg. 1729-1746) wurde der Garten im Jahr 1733 nach Plänen des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann (1687-1753) in eine barocke Anlage umgewandelt und um eine erhöht gelegenen Terrasse erweitert. Die heutige Grundstruktur des Gartens mit dem zentralen Brunnen geht auf eine Umgestaltung ab dem Jahr 1755 zurück. Nachdem der Garten auf ein einheitliches Niveau gebracht worden war, wurde ein axiales System von Wegen und Rondellen angelegt. Ein 1756/57 wohl nach Entwürfen von Michael Küchel (1703-1769) errichteter Rokoko-Gartenpavillon bildet einen reizvollen architektonischen Blickpunkt und dient heute als Café.

Der Bamberger Hofbildhauer Ferdinand Tietz (1708-1777) sorgte für den skulpturalen Schmuck des Gartens. Die noch erhalten gebliebenen Figuren stellen Putten sowie die römischen Gottheiten Jupiter, Juno, Apoll, Diana, Neptun, Ceres, Merkur und Venus dar. Zum Schutz gegen Witterungseinflüsse wurden die 1760/61 von Tietz geschaffenen Sandsteinskulpturen bereits in den Jahren 1913 bis 1929 durch Kopien ersetzt. Die Originale befinden sich heute in der Neuen Residenz Bamberg und werden im Gang vor der Barockgalerie präsentiert.

Nach der Eingliederung des Fürstbistums Bamberg in das bayerische Königreich bewohnte Herzog Wilhelm in Bayern (1752-1837) mit seiner Gattin Maria Anna (1753-1824) die Neue Residenz Bamberg. In dieser Zeit wurde der Garten in einen privaten »Kabinettgarten« umgewandelt; 500 Rosenstöcke blühten neben weiteren Blumen in den Beeten. Ende des 19. Jahrhunderts befand sich dann sogar »eine Anzahl von über 3000 Rosenstämmen in circa 500 ausgesucht schönen Sorten« im Garten. Dieser gilt damit als ein frühes Rosarium, eine Anlage, in der verschiedene Rosenarten und -sorten gesammelt werden. Auch wenn der Garten in den Jahren 1955 und 1968/69 etwas modifiziert und neu bepflanzt wurde, ist er doch ununterbrochen als Rosengarten erhalten geblieben.

Heute wachsen auf den von niedrigen Buchshecken eingefassten Beeten rund 4500 Rosen in 50 verschiedenen Sorten. Im Mittelpunkt des zentralen Wegekreuzes liegt ein Brunnenbecken, das von geschnittenen Linden umgeben ist. Auf der Nordseite fassen Linden den Garten ein, auf der Südseite, entlang der Hofmauer, übernehmen dies hauptsächlich Hainbuchen, einige Linden und Ulmen. Von der Balustrade des Rosengartens aus bietet sich ein einmaliger Blick hinunter auf die Altstadt Bambergs, aber auch hinauf zum Michaelsberg mit dem ehemaligen Benediktinerkloster.

(Quelle: Bayerische Schlösserverwaltung)


Rosengarten in der Neuen Residenz
Schloss- und Gartenverwaltung Bamberg
Domplatz 8
96049 Bamberg
Telefon 0951 51939-0
Telefax 0951 51939-129
sgvbamberg@bsv.baxern.de
www.residenz-bamberg.de

Bamberg AlteHofhaltung ©BambergTourismusService ReinhardFeldrapp  Bamberg - Alte Hofhaltung (Foto: Bamberg Tourismus Service/Reinhard Feldrapp)
Bamberg - Alte Hofhaltung (Foto: Bamberg Tourismus Service/Reinhard Feldrapp).

Alte Hofhaltung

Die Alte Hofhaltung bildet zusammen mit dem Dom und der Neuen Residenz in Bamberg ein historisch gewachsenes Platzensemble von europäischer Bedeutung im Herzen der Welterbestadt Bamberg. Kaiser Heinrich II. machte Bamberg 1007 zum Bischofssitz. Als erste Residenz diente den Bischöfen die Alte Hofhaltung. Die heute erhaltenen rückwärtigen Fachwerkbauten entstanden ab 1475, ab 1568 kamen am Domplatz der Ratsstubenbau und die "Schöne Pforte" hinzu. Sie führt in den romantischen Innenhof, der von Fachwerkbauten mit Laubengängen umrahmt wird. Gleich gegenüber findet sich der Rosengarten. Diesen ließ Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn nach Entwürfen von Balthasar Neumannzu einer regelmäßig-symetrischen Anlage  gestalten.

Die frühere Wohnstätte der Bischöfe beherrbergt heute das Historische Museum der Stadt Bamberg und die Katharinenkapelle. Dort führt das "Theater der Schatten" seine begeisternden Stücke auf. Der Innenhof der Alten Hofhaltung ist immer im Sommer Schauplatz der Calderon-Festspiele des ETA Hoffmann-Theaters.

Aktuell können die beiden Kapellen in der Alten Hofhaltung leider bis auf Weiteres nicht besichtigt werden.

 


Alte Hofhaltung
Domplatz 7
96049 Bamberg
www.schloss.bayern.de

Bamberg NeueResidenz ©BayerischeSchloesserverwaltung www.residenz-bamberg.de  Neue Residenz Bamberg
Neue Residenz Bamberg.Bamberg Rosengarten ©BambergTourism office SonjaKrebs ErichWeiss  Neue Residenz Bamberg - Rosengarten
Neue Residenz Bamberg - Rosengarten.Bamberg NeueResidenz-Kaisersaal ©BayerischeSchloesserverwaltung www.residenz-bamberg.de  Neue Residenz Bamberg - Kaisersaal
Neue Residenz Bamberg - Kaisersaal.Bamberg NeueResidenz-WeisserSaal ©BayerischeSchloesserverwaltung www.residenz-bamberg.de  Neue Residenz Bamberg - Weißer Saal
Neue Residenz Bamberg - Weißer Saal.

Neue Residenz Bamberg

In der Neuen Residenz lebten und residierten die Fürstbischöfe von Bamberg bis zur Aufhebung des Hochstifts im Jahre 1802. Schon das äußere Erscheinungsbild der Zweiflügelanlage macht einen imposanten Eindruck. Die Pracht im Innern entfaltet sich in über 40 Prunkräumen. Heute sind in der Residenz die Staatsbibliothek, eine Galerie und ein Museum untergebracht. Hinter der Residenz liegt der Rosengarten, der nach Plänen Balthasar Neumanns angelegt wurde und einen herrlichen Blick über Bamberg bietet. In einem Mitte des 18. Jahrhundert errichteten Gartenpavillon befindet sich ein Café.

Die Neue Residenz entstand in zwei Bauphasen: In der ersten wurde 1602 der rückwärts liegende Trakt unter Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel errichtet. 1695 ließ ihn der baufreudige Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn umbauen und ein repräsentatives Barockschloss nach Plänen des Hofarchitekten Leonhard Dientzenhofer schaffen. Zwischen 1702 und 1704 wurde der so genannte Vierzehnheiligenpavillon an die Stirnseite des Stadtflügels angefügt.

Im Innern der Residenz vermitteln die fürstbischöflichen Wohn- und Repräsentationsräume mit ihren originalen Stuckdecken, eingelegten Fußböden und über 500 kostbaren Möbeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert einen nachhaltigen Eindruck von dem Repräsentationsbedürfnis und der Machtentfaltung der Bamberger Bischöfe. Das Prunkstück der Residenz ist der prächtig ausgestattete „Kaisersaal“, der auch heute noch für Veranstaltungen genutzt wird.

Die Neue Residenz befindet sich heute im Besitz der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

Achtung: Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist das Kurfürstliche Appartement leider bis auf Weiteres nicht zugänglich.
Die übrigen Prunkräume und die Staatsgalerie können ohne Einschränkung besichtigt werden.


Neue Residenz Bamberg
Domplatz 8
96047 Bamberg
Telefon +49 (0) 951 51939-0 oder -114
Telefax +49 (0) 951 51939-129
www.residenz-bamberg.de

Bamberg Altenburg-Innenhof GK-2020  Bamberg - Altenburg
Bamberg - Altenburg.Bamberg Altenburg Mauer-und-Zugang2 GK-2020  Bamberg - Zugang zur Altenburg
Bamberg - Zugang zur Altenburg.Bamberg Altenburg Panorama GK-2020  Bamberg - Altenburg
Bamberg - Altenburg.Bamberg Altenburg ©Pressestelle Stadt Bamberg
.Bamberg-Altenburg-Zugang GK-2020  Bamberg - Zugang zur Altenburg
Bamberg - Zugang zur Altenburg.

Altenburg

Die romantische Burg liegt auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel. Die beeindruckende Anlage befindet sich im Besitz des Altenburgvereins, des ersten Denkmalschutzvereins in Bayern. Führungen sind über AGIL Bamberg zu buchen. In der Altenburg befindet sich ein Restaurant. Die Außenanlage mit einem wundervollen Blick über Bamberg ist während der Öffnungszeiten des Restaurants zu besichtigen.

Die Altenburg wurde 1109 erstmals urkundlich erwähnt und zu dieser Zeit als Flieh- und Trutzburg genutzt. Zwischen 1305 und 1553 diente sie als zweiter Wohnsitz der Bamberger Fürstbischöfe. 1553 wurde sie im Zweiten Markgrafenkrieg von Markgraf Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach fast völlig zerstört. Nach dem notdürftigen Wiederaufbau diente sie jedoch nur noch als Gefängnis und verfiel immer mehr.
1801 wurde sie durch den Bamberger Arzt Adalbert Friedrich Marcus vom Hochstift Bamberg erworben und von Grund auf restauriert. Sein Freund, der Dichter E.T.A. Hoffmann, war von der Burg so angetan, dass er sich dort für längere Zeit aufhielt. Nach dem Tod von Marcus fiel die Burg mit in die Konkursmasse. Im Jahr 1818 initiierte Postmeister Anton von Grafenstein auf Krummennaab die Gründung des „Vereins zur Erhaltung der Babenburg bei Bamberg“. Bis heute ist die Burg im Besitz dieses Vereins, der auf der Burg auch Konzerte und andere Veranstaltungen durchführt. Vom mittelalterlichen Baubestand sind lediglich der 33 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert und Teile der Ringmauer erhalten. Am oberen Teil des Turms hängt noch ein eiserner Korb, mit dessen Hilfe man früher Feuersignale zur 20 Kilometer entfernten Giechburg sandte.


Themenführung „Eine feste Burg“

Ergründen Sie den fesselnden und faszinierenden Mythos Burg auf unserem Rundgang über die Anlagen der Altenburg

900 Jahre Burggeschichte gewähren Ihnen einen Einblick in die Burgenentwicklung und das Wehrwesen im Mittelalter und Früher Neuzeit. Besichtigen Sie ausgesuchte Räumlichkeiten und genießen Sie vom Bergfried einen einzigartigen Blick auf Bamberg.

Jeden Sonntag von 14.30 - 15.30 Uhr
Treffpunkt: Innenhof am Bergfried

Information und Anmeldung


Altenburg
Altenburg 1
96049 Bamberg
Telefon +49 (0) 951 53387
Telefax +49 (0) 951 5090663
altenburgverein-bamberg@t-online.de
www.altenburgverein.de

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